Mein genealogisches Tagebuch
… oder Neudeutsch »ein Genealogie-Blog«
Allzu oft stolpert man in der Genealogie über Gegebenheiten, die die Forschung interessant und manchmal auch amüsant machen. Es sind also nicht immer nur die trockene Fakten oder Daten, die man einfach so verwaltet, sondern vielfach auch lebendige Erlebnisse und Geschichten von Personen, in die man einen tiefen Einblick in das Leben unserer Vorfahren bekommen kann.
Somit möchte ich hier einfach meine Erlebnisse und Besonderheiten im Zusammenhang mit meiner eigenen Familienforschung auflisten. Und vielleicht empfinden Sie es ebenso als Interessant und Wissenswert, so dass ich jetzt schon einmal viel Spaß beim Lesen wünschen möchte!
Im Rahmen eines Vortrags bei meinem Ahnenforscherkreis Schorndorf habe ich mich vor fast einem halben Jahr mit dem Thema »Genealogie und KI« beschäftigt und auch einige Tests hierzu durchgeführt. Die Ergebnisse und Resultate dazu können in der entsprechenden Präsentation nachvollzogen werden und sind meiner Meinung nach gut dargestellt. Leider muss man aber sagen, dass das halbe Jahr ausgereicht hat, sodass die Ergebnisse fast alle null und nichtig sind. Die KI-Welt hat sich weitergedreht und macht meine Präsentation teilweise schon wieder obsolet. Ich muss sie wohl überarbeiten und neue Ergebnisse liefern.
Warum eigentlich nicht! Aber der Reihe nach: Ich werde jetzt keine neue Podcast-Serie starten. Eine kleine Spielerei im Zuge von Genealogie und KI (engl. AI) hat mich jedoch auf diese Idee gebracht. Es ist erstaunlich – oder vielmehr erschreckend? – welche brauchbaren Ergebnisse man damit schon heute, auch als Laie, erreichen kann. Vielleicht kann das eine oder andere Familientreffen dadurch bereichert werden oder das Interesse an der eigenen Familiengeschichte wird dadurch größer. Manchmal helfen Technik und IT durchaus weiter.
Nachdem ich jetzt Version 7 meiner Stammlinien-Grafik vorliegen habe, muss ich meine Familienchronik doch nochmals anpassen und um einen weiteren, neuen Familienzweig erweitern. Wobei es diesmal eher ein Auslagern eines schon bestehenden Astes aus der Darmsheimer Linie ist und wir den Ast als eigenständige Linie führen können. Somit ist die Überarbeitung doch recht schnell gemacht und ich kann den größten Teil einfach nur so übernehmen und entsprechend erweitern mit den neuen Daten und Erkenntnisse. Und meine Stammtafel ist wiederum um acht Personen angewachsen.
Seit dem Wochenende habe ich für mich definiert und entschieden, dass die Familienchronik meiner Geiger ab sofort als final zu betrachten ist und wir in die erste Auflage zum Publizieren gehen können. Inhaltlich ist also soweit erst einmal alles bereit. Nun geht es nur noch um die gesetzlichen und organisatorischen Dinge zu klären ... und das dürfte auch noch ein gewisser Aufwand bedeuten. Aber einen großen Meilenstein habe ich dann doch jetzt erreicht, denke ich!
Ein Update zu meinen aktuellen GEIGER-Stammlinien gehört mittlerweile immer mal wieder dazu. Seit dem Verfassen der Familienchronik tauchen ständig neue Quellen und Forschungsergebnisse auf. Was mich beim Fertigstellen der Chronik behindert, erweitert natürlich auch meinen Horizont in Bezug auf die einzelnen Stammlinien meiner Geiger-Vorfahren. Somit kann ich hier bereits die sechste Version der Stammliniengrafik mit den aktuellsten Änderungen präsentieren.
Da wir im letzten Blogbeitrag über ein Buch gesprochen haben, möchte ich diesem ein weiteres folgen lassen. Dabei handelt es sich allerdings nicht um ein Buch im klassischen Sinne, sondern um einen Comic bzw. eine Graphic Novel. In diesem Buch spielt eine ferne, noch nicht bestätigte Verwandte eine wichtige Rolle. Die Rede ist von Anni Geiger-Gog und ihrer Beziehung zu dem sogenannten „König der Vagabunden”, Gregor Gog. Anni ist heutzutage eher unter dem Nachnamen Geiger-Hof bekannt, den sie durch ihre zweite Ehe erhielt, und so wird sie auch in diversen Verzeichnissen geführt. Die aufregendste und aufwühlendste Zeit dürfte aber die in der ersten Ehe gewesen sein.





