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'Jassu Sámos
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Die griechische Insel Sámos ist wohl mit eine der grünsten und wasserreichsten Inseln in der Ägäis. Als mächtiges Gebirge steigt sie aus dem Meeresspiegel auf und wird nur noch von Bergen auf den Inseln Kreta, Euböa und Samothrake überragt.

Mit einer Fläche von 476 km² und ca. 31000 Einwohnern ist Sámos die acht größte Insel der über einhundert ständig bewohnten griechischen Inseln. Die Inselhauptstadt ist Vathý, das jedoch oft auch nur »Sámos« oder »Sámos Stadt« genannt wird.

Sámos lebt nicht nur vom Tourismus alleine, wie das viele andere griechischen Inseln tun. Das hängt viel mit dem schon in der Antike berühmten Sámos-Wein zusammen. Sein besonderes Aroma verdankt er einer weißen Muskattraube, auch áspro moscháto genannt. Daneben existieren weitere Gewerbezweige: so lebt man von den dichten Olivenhainen und den Kiefernwälder, vom Bootsbau und der traditionellen Köhlerei (Herstellung von Holzkohle).

Die zwei wichtigsten Gewerbezweige, die am Anfangs des 20. Jahrhundert den Wohlstand auf Sámos brachten, die Tabak- und Lederindustrie, existieren mittlerweile nicht mehr. Da Sámos 1912 ein Teil des freien Griechenlands und die Lieferanten des nahen Kleinasien damit zu feindliches Ausland wurden, fehlten die entsprechende Rohstoff und die Produktion wurde schlagartig eingestellt.

Große historische Sehenswürdigkeiten bietet Sámos leider auch nicht. Antike Überreste sind außerhalb von Pythagório nicht vorhanden und die Inselklöster sind zwar meist recht malerisch, besitzen aber keine bedeutsamen Kunstschätze. Mittelalterliche Burgen sucht man nahezu vergeblich und sämtliche Spuren der langen türkischen Fremdherrschaft wurden vernichtet.

Ausgangspunkt für unsere Etappen war immer unser Hotel in Kokkari und da Sámos nicht allzu groß ist, kann man gut und gern die Insel in einem Tag umfahren – wenn das nun mal möglich wäre. Leider gibt es im Nordosten ein Stück Landschaft, das bis heute mit dem Auto nicht durchquert werden kann, da es hier keine Straßen gibt. Dieser Aspekt wird jedoch in meiner Etappenaufteilung berücksichtigt.

Ideales Reiseziel ist Sámos also für Naturliebhaber. Es gibt jede Menge Buchten, die zum Baden einladen und man kann durchaus auch ohne Markierungen oder Wanderkarten hier sehr gut wandern, oder sich mit dem Mountainbike zu vergnügen. In den Bergdörfern kann man dann noch das ursprüngliche griechische Bauernleben kennen lernen und eventuell sogar für ein paar Tage und Nächte in einer Pension dem alltäglichen Trubel entgehen. Und wem das alles noch nicht reicht, der kann ja einer der vielen Tagesausflüge zu den Nachbarinseln oder der nahen Türkei machen.

Die Etappen

Entdecken Sie eine Insel mit grünen Wäldern, urigen Bergdörfer und schönen Buchten – entdecken Sie Sámos:

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