Sehenswürdigkeiten: Citadelle, Altstadt von Calvi, Fährhafen
Unternehmungen: Campingplatz suchen (nach drei Versuchen erfolgreich)
Erlebnisse: Mit Birki's zur Spelunca-Schlucht gelaufen; danach weiter nach Calvi; kurz vor CalviChristoph aufgelesen; Suche nach Campingplatz; in Stadt um Souvenirs zu kaufen: Erdbeerbaummarmelade, Schafskäse (Asterix lässt Grüßen!), 2 Flaschen Wein; abends noch im Fährhafen zugeschaut; letzte Nacht auf Korsika!
Von Porto aus fahren wir wieder ins Landesinnere, wobei wir in östliche Richtung in die Spelunca-Schlucht einfahren, dessen Strecke nach Evisa führt. Wir stoppen jedoch ein paar Kilometer vorher und laufen dann zu Fuß in die Spelunca-Schlucht vollends ein, bis wir an einer steinerden Brücke ankommen. Hier lädt das flache Wasser zum Baden ein (wenn es nicht so kalt wäre …) oder wir bewundern die tolle Bergwelt, die uns rundum umschließt. Wer bis dato auf dem GR 20 unterwegs war, wird sich über die Ruhe und den Frieden, den dieser Flecken Erde ausstrahlt, freuen und die eine oder andere Erinnerung an diese Route wird wieder in einem geweckt.
Am Auto zurück, fahren wir ein Stück in nördlicher Richtung weiter und biegen dann, nachdem wir den Fluss überquert haben, wieder in Richtung Porto ab. Wir fahren auf der rechten Seite des Flusses, wobei wir an der Ortschaft Ota vorbeikommen und nach ein halben Stunde die Hauptstraße oberhalb von Porto wieder erreichen. Auf dieser fahren wir nordwestlich weiter in Richtung Calvi.
Über kurvige Straßenzüge fahren wir immer an der Küste entlang und sind stets wachsam auf die vielen Urlauber mit Caravan und Campingwagen. Wer jetzt ein breites Auto hat – viel Spaß … Stundenlang scheint sich die Straße dahin zu ziehen. Jedoch erreichen wir irgendwann Calvi und fahren vom Süden in die Stadt ein.
Calvi scheint ein magischer Anziehungspunkt für Urlauber zu sein. Dabei hat die Stadt nicht viel zu bieten: eine Citadelle und eine nette Altstadt. Das wichtigste dürfte jedoch der Fährhafen und Flughafen sein, so dass sich hier viele Urlauber und Reisende treffen, um von hier aufs Festland zu wechseln oder von diesem gerade erst angekommen sind. Und das macht sich in den Campingplätzen bemerkbar. Ziemlich überlaufen und wer zu spät am Abend in Calvi eintrifft, muss schon einmal länger suchen, bis er einen Platz hat. Mit Auto tut man sich hier leichter!
Ansonsten den letzten Tag auf Korsika genießen, die obligatorischen Souvenirs einkaufen und sich auf das nächste mal »Abenteuer Korsika« freuen.